Veranstaltungen und Seminare

Zwischen Selbstfürsorge und indirekter Steuerung

Seminar
02.07.2018 – 03.07.2018Waldheim Heslach, Dachswaldweg 180, 70569 Stuttgart

Zwischen Selbstfürsorge und indirekter Steuerung

- das tägliche Brot der Beschäftigten
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Seminar
Zwischen Selbstfürsorge und indirekter Steuerung
- das tägliche Brot der Beschäftigten

Montag, 2. Juli 2018, 9 Uhr bis 17 Uhr, und
Dienstag, 3. Juli 2018, 9 Uhr bis 17 Uhr
Waldheim Heslach, Dachswaldweg 180, 70569 Stuttgart
 
Team: Manuela Rukavina, NPK Stuttgart, Jürgen Laimer, Cogito-Institut Berlin
Veranstalter: ver.di Bezirk Stuttgart in Kooperation mit ver.di GewerkschaftsPolitische Bildung gemeinnützige Gesellschaft mbH (GpB)
Anmeldebedingungen: Anmeldeschluss 8.6.18. Anmeldung an baerbel.illi@verdi.de oder mit dem Anmeldeformular. Sie erhalten zwei Wochen vor Seminarbeginn eine Zusage oder Absage. Seminargebühr 250 €, einschließlich Verpflegung. Für Mitglieder des ver.di-Bezirks Stuttgart übernimmt ver.di die Seminar- und Verpflegungskosten.
Bildungszeit können Sie bis spätestens acht Wochen vor Seminarbeginn bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Ein Antragsformular senden wir Ihnen gerne zu oder Sie laden es herunter auf www.stuttgart.verdi.de/bildung

Flexible Arbeitszeiten und eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes werden gerade im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Arbeitswelt von Arbeitgeberseite gefordert. Dabei bietet das bestehende Arbeitszeitgesetz schon jetzt genügend Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung und stellt vor allem einen Mindestschutz dar.
Insbesondere bei Vertrauensarbeitszeiten können wir feststellen, dass die indirekte Steuerung dazu führt, dass Menschen mehr arbeiten, als tariflich oder betrieblich vereinbart ist. Das Motto lautet „Macht was ihr wollt, aber seid profitabel“. Die paradoxe Folge: Der Zwang der Anweisungen ist weg, aber der Druck ist größer denn je. Um damit zurechtzukommen, arbeiten die Menschen von sich aus immer länger und unterlaufen dabei Regelungen, die zu ihrem eigenen Schutz erkämpft worden sind. Die Arbeitsbelastung wächst unerträglich und die gesundheitlichen Risiken steigen.
Dabei haben viele von uns das Gefühl, sehr viele Bälle gleichzeitig zu jonglieren- und das immer schneller. Was braucht jeder/jede Einzelne, um in Balance zu bleiben? Alle Bälle, die wir „spielen“ an dem Platz zu halten, wo sie aus unserer Sicht hingehören? Im Seminar geht es um die eigene Gesundheit. Und die muss auf zwei Ebenen bearbeitet werden: was kann ich, ganz individuell für mich tun? Und: was muss mein Betrieb für mich tun? Wo ist strukturelles, betriebliches und gesellschaftliches Gesundheitsmanagement angezeigt?