Bezirk Stuttgart

Warnstreikaufrufe TV-N

TV-N Tarifrunde 2020

Warnstreikaufrufe TV-N

Der Manteltarifvertrag TV-N ist gekündigt. Unsere Forderungen haben wir dem Arbeitgeber übermittelt und in zwei Verhandlungsrunden erläutert. Wir wollen

  • Entlastung, u.a. durch Zusätzliche freie Tage, Verkürzung der Wochenarbeitszeit, bessere Regelungen beim Ausgleich von Überstunden, zur Beschäftigung Erwerbsgeminderter und bei den Arbeitszeitkonten
  • Aufwertung, u.a. durch 100 % Weihnachts- und Urlaubsgeld, kürzere Stufenlaufzeiten, Anrechnung der Ausbildungszeit bei der Eingruppierung, verbindliche Stellenbeschreibungen, Erhöhung von Zuschlägen
  • Außerdem fordern wir vom Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) für den Tarifbereich TV-N BW eine Deckelung der Fremdvergabequote, einen ver.di-Mitgliederbonus und dieselbe Lohnerhöhung wie im TVÖD: Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich, Laufzeit des Entgelttarifvertrages: 12 Monate

In der zweiten Tarifverhandlung am 16.09.2020 hat der Arbeitgeber unsere Forderungen weiter abgelehnt. Stattdessen schlägt er zahlreiche Verschlechterungen vor: Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden, Abschaffung der LOB-Tage, Kürzung von Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie von Zuschlägen und noch einiges mehr. Der Grund: Es ist kein Geld da. Das kennen wir bereits aus Zeiten vor Corona!

Jetzt müssen wir zur Durchsetzung unserer Forderungen und zur Abwehr von Verschlechterungen den Druck aus den Betrieben erhöhen und den Mitgliedern der Tarifkommission in den Verhandlungen den Rücken stärken.

Zur Durchsetzung unserer Forderungen rufen wir darum zum Warnstreik auf.

Aktuelle Aufrufe im Einzelnen finden sich rechts in der Seitenspalte.

 

Auszahlungsformular

Sollten Sie / solltest Du zum Streik aufgerufen werden bringen Sie/bringe bitte das Auszahlungsformular bereits ausgefüllt mit (siehe Seitenspalte rechts).

Bitte beachten neben den persönlichen Daten ist auch der Betrieb, das Amt, die Verwaltung, die Einrichtung anzugeben, ebenfalls die wöchentliche Arbeitszeit und ganz wichtig die am Streiktag ausfallenden Arbeitsstunden (bitte in das entsprechende Kästchen/Tag als Dezimalzahl z.B. 7,8) eintragen.

Bankverbindung und die Anzahl der Kinder nicht vergessen, dann einfach unterschreiben und zum Streiklokal mitbringen.

Das Streikgeldformular ist nur gültig mit wenn es durch einen ver.di Beschäftigten vor Ort abgezeichnet und am Streiktag tatsächlich abgestempelt wird.

Damit erleichtern Sie / erleichterst du uns die Erfassung der Streikenden, dies führt für alle zu einem schnelleren, reibungsloseren Ablauf. Wir vermeiden damit unnötige Wartezeiten, was angesichts der Pandemie in unser aller Interesse ist.