Tarifrunde Öffentlicher Dienst 2016

Warnstreik seit 16. März

Streikaufrufe

Warnstreik seit 16. März

Keine Argumente, keine Bewegung – und wieder kein Angebot! WARNSTREIK

 

Auch die zweite Verhandlungsrunde der Tarif- und Besoldungsrunde mit dem Bund und den Kommunen wurde ohne ein Ergebnis und ohne Angebot vertagt. Die Arbeitgeber waren nicht bereit, die Höhe oder die Struktur unserer Forderung zu akzeptieren. Vor allen Dingen den geforderten Mindestbetrag lehnen sie als falsch und gefährlich ab! Sie wollen eher in den höheren Entgeltgruppen stärkere Entgeltsteigerungen ermöglichen. Damit liegen wir in zentralen Punkten fundamental auseinander! Trotz „Festtagsstimmung“ in der Wirtschaft und hohen Steuereinnahmen sind sie nicht bereit, die Arbeit im öffentlichen Dienst entsprechend zu würdigen! Wir wollen deutliche Lohnerhöhungen für alle Beschäftigten – vor allem aber die unteren und mittleren Einkommen deutlich anheben! Großen Widerstand gegen die geforderten Entgelterhöhungen leisteten die Arbeitgeber der Sparkassen, die für ihre Beschäftigten deutliche Entgelterhöhungen ohne eine fundierte Begründung ablehnen. Diese Blockadehaltung der Arbeitgeber trägt in keiner Weise zu einer Lösung bei.

Jetzt muss die Antwort aus den Betrieben kommen: Wir müssen jetzt ein starkes Signal setzen und werden unsere Streiks ausweiten!

Deshalb fordern wir weiterhin:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent,
  • mindestens um 200,- Euro
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro
  • Laufzeit: 12 Monate
  • Unbefristete Übernahme der Auszubildenden
  • Tarifierung der bisher nicht tariflich geregelten Ausbildungs- und Praktikantenverhältnisse
  • Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent

 Alle Aufrufe im einzelnen findet ihr zum Download in der rechten Seitenspalte.

 

+++Achtung Klarstellung+++

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den letzten Tagen kamen einige Anfragen zu dem Streikaufruf für den 20. März 2018. Mühlhausen wird als Neckarvorort betrachtet und ist somit ebenso zum mehrstündigen Streik am 20. März 2018 aufgerufen.

In diesem Zusammenhang wird hiermit ebenso der Streikaufruf für den Mittwoch, 21. März 2018 folgendermaßen konkretisiert:

Für den 20. März 2018 werden aufgerufen: Alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikant/-innen (auch Pias) in den Kindertagesstätten und Tageseinrichtungen mit integriertem Hort aus dem Stadtteil Bad Cannstatt (gesamter Bereich 3 und Mühlhausen) und der gesamte Bereich 4 (obere Neckarvororte) des Jugendamts der Landeshauptstadt Stuttgart.

Für den 20. März 2018 werden aufgerufen: Alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikant/-innen im Kommissionierungszentrum (KSZE) des Jugendamts der Landeshauptstadt Stuttgart.

Für den 21. März 2018 werden aufgerufen: Alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikant/-innen (auch Pias) in den Kindertagesstätten und Tageseinrichtungen mit integriertem Hort aus den Bereichen 5, 6, 7, 8, 9 und 10 (Vaihingen, Fildern, Mitte/Nord, West, Ost und Süd) des Jugendamts der Landeshauptstadt Stuttgart.

In der rechten Seitenspalte findet ihr alle aktuellen Streikaufrufe.