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ver.di weist Stimmungsmache gegen Erzieher als unqualifiziert …

ver.di weist Stimmungsmache gegen Erzieher als unqualifiziert zurück!

28.08.2018

Die AfD polemisiert gegen einen politisch aktiven Erzieher und die CDU Landtagsfraktion fordert personelle Konsequenzen durch den Arbeitgeber.

ver.di stellt sich vor den Erzieher und weist die Anwürfe, als Stimmungsmache und unqualifiziert zurück.

Dass ausgerechnet der Landtagsabgeordnete der AfD Sänze Vorwürfe gegen den aktiven Arbeitnehmervertreter, Gewerkschafter und Antifaschisten erhebt, entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, ist es doch derselbe Abgeordnete, der der Landtagspräsidentin Aras, das Recht absprach sich zum Holocaust äußern zu dürfen. Allein diese Äußerung des Herrn Sänze macht deutlich, warum es viele Menschen, wie den durch die AfD angegangenen Erzieher braucht um diesem Gedankengut Einhalt zu gebieten.
Peinlich ist, dass die CDU Landtagsfraktion reflexartig draufsattelt, weil es um die Bewertung des Polizeieinsatzes in Hamburg geht, und dabei übersieht vor welchen rechtsextremen Karren sie sich spannen lässt.

Wir brauchen Erzieher, für die die „Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ im Mittelpunkt ihres täglichen Handelns steht. Die bildungs- und gesellschaftspolitische Relevanz dieses pädagogischen Ansatzes liegt in der Verknüpfung des Rechts auf Bildung mit dem Schutz vor Diskriminierung.

Deshalb, wer gegen die Ausgrenzungs- und Diffamierungspolitik der AfD auf die Straße geht, der ist als Erzieher im richtigen Beruf. Aus der Geschichte lernen, heißt auch, staatliches Handeln kritisch zu hinterfragen. Wir brauchen mehr Erzieher wie den von der AfD angegriffenen, auf deutschnationale, ausgrenzenden und diffamierende Tonlage können wir in diesem Land verzichten.

Zu hinterfragen ist, so der Geschäftsführer des ver.di Bezirk Stuttgart Cuno Brune-Hägele, auf welchem Wege persönliche Informationen vom Verfassungsschutz an die Öffentlichkeit gelangen können? Dies ist insbesondere von Interesse, wenn man bedenkt, wie bedeckt sich das Amt bei anderen politischen Ereignissen gehalten hat.

Davon unabhängig braucht niemand ein Amt für Gesinnungsschnüffelei, so Brune-Hägele weiter.

 


 

Pressekontakt

Cuno Brune-Hägele
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