Veranstaltungen und Seminare

Internationaler Frauentag 2021 (Online-Programm)

Online-Programm
08.03.2021Videokonferenz und Youtube

Internationaler Frauentag 2021 (Online-Programm)

Für Gleichstellung und Entgeltgleichheit
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Online-Programm

Nicht mit uns! Nicht bei uns! Frauen gegen Rechts!

Donnerstag, 25.02.2021, 16:00–18:15 Uhr

Veranstaltungsreihe der ver.di und IG Metall für betriebliche Interessenvertretungen, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und alle anderen Interessierten

ver.di und IG Metall wollen mit unterschiedlichen Angeboten auf diese Entwicklung aufmerksam machen und mit betrieblichen Interessenvertreterinnen, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Aktiven aus den Betrieben und interessierten Gewerkschafterinnen ein starkes Zeichen setzen gegen jede Form von Rechtspopulismus, Rassismus, rechte Aggression und rechte Gewalt.

Den Auftakt bildet unsere Veranstaltung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am 25. Februar 2021 von 16 Uhr bis 18.15 Uhr. Weitere Infos zur Veranstaltung & Anmeldung »


Internationaler Frauentag 2021
Für Gleichstellung und Entgeltgleichheit

Montag, 08. März 2021
https://www.youtube.com/channel/UC9f3GQE3sCwbf2GJjB8xrbg

Ab 10:00 Uhr Online-Vorträge, Videos und Podcasts mit Informationen, Austausch und Ermutigung
um 19:30 Live-Videokonferenz „Was wir Gewerkschafterinnen von der Landespolitik erwarten“

Veranstalterinnen: ver.di-Landesbezirksfrauenrat Baden-Württemberg, ver.di-Bezirksfrauenrat Stuttgart
Anmeldebedingungen: Das virtuelle Programm wird auf Youtube getreamt. Anmeldung, Kamera und Mikro nicht erforderlich. Nur wenn Sie dort Fragen schriftlich einbringen wollen, müssen Sie sich schon vorab bei Youtube angemeldet haben. Frauen und Männer sind willkommen.

Trotz aller Widrigkeiten werden wir den Internationalen Frauentag auch 2021 feiern, auf jeden Fall online. Seit 1911 fordern Frauen am 8. März gleiche Rechte und Gleichstellung in der Gesellschaft ein. Heute setzen wir uns ein für mehr weibliche Präsenz in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit; für gleiches Entgelt bei gleichwertiger Arbeit und für Frauenförderung, bis wir "die Hälfte" erreicht haben.

Online-Vortag
Pflegearbeit im Sperrmodus – Care-Migration vor und in Zeiten von Covid-19

Dienstag, 20. April 2021, 19:00-20:30 Uhr
Videokonferenz (Webex)
Anmeldung bis 16.04.21 an bildung.s@verdi.de
Veranstalter: ver.di-Bezirksfrauenrat Stuttgart

Referentin: Prof. Dr. Helma Lutz, Goethe Universität Frankfurt)

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Link zugesandt, über den Sie am angegebenen Termin an der Videokonferenz teilnehmen können. Für die Teilnahme an einer Videokonferenz brauchen Sie einen PC/Laptop mit Kamera und Mikro. Zusammen mit dem Link zur Videokonferenz erhalten Sie eine kleine Anleitung für den Zugang zur Videokonferenz. Sie können auch nur über Telefon an der Konferenz teilnehmen. Die Teilnahme an der Videokonferenz ist kostenlos. Frauen und Männer sind willkommen.

Im Vortrag geht es um die sogenannte 24-Stunden-Betreuung von Pflege- und Betreuungsbedürftigen Menschen in deutschen Privathaushalten. Von transnationalen Agenturen oder über private Netzwerke vermittelt, kümmern sich Migrantinnen aus Osteuropa, die meisten kommen aus Polen, rund um die Uhr um pflegebedürftige ältere Menschen. Die Mehrheit von ihnen arbeitet in einer Art zirkulärer Migration, bei der sie zwischen ihrem Heimatland und ihrem Arbeitsplatz in mehrwöchigem oder mehrmonatigem Rhythmus pendeln.

Die Referentin wird diese Situation als ein Phänomen analysieren, bei dem sich spezifische Formen der Ausbeutung überschneiden, die im deutschen Geschlechter-, Migrations- und Pflegeregime angelegt sind. Die aktuelle Situation der sogenannten 24-Stunden-Pflege in Deutschland wird auch verglichen mit der Lage in Österreich und der Schweiz. Im "D-A-CH-Forschungsprojekt Gute Sorgearbeit? Transnationale Home Care Arrangements" wurde in den vergangenen drei Jahren von den Mitarbeiterinnen des Frankfurter Teams der Referentin zusammen mit dem Team von Brigitte Aulenbacher in Linz und dem Team von Karin Schwiter in Zürich vergleichend die Situation der sogenannten 24-Stunden-Pflege untersucht. Siehe: http://decent-care-work.net/ .
Zum Schluss wird die Referentin darauf eingehen, welche Maßnahmen in Hinblick auf Verbesserungen der aktuellen Situation möglich sind und welche Rolle die Gewerkschaft dabei spielen kann.

Veranstaltungsort auf Google Maps anschauen.