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Pflegearbeit im Sperrmodus

Online-Vortrag
20.04.2021, 19:00 – 20:30Videokonferenz (Webex)

Pflegearbeit im Sperrmodus

Care-Migration vor und in Zeiten von Covid 19
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Online-Vortrag
Pflegearbeit im Sperrmodus
Care-Migration vor und in Zeiten von Covid 19

Dienstag, 20. April 2021, 19:00 bis 20:30 Uhr
Videokonferenz (Webex)

Referentin: Prof. Dr. Helma Lutz, Goethe Universität Frankfurt)
Veranstalter: ver.di-Bezirksfrauenrat Stuttgart
Anmeldebedingungen: Anmeldung bis 16.04.21 an bildung.s@verdi.de . Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Link zugesandt, über den Sie am angegebenen Termin an der Videokonferenz teilnehmen können. Für die Teilnahme an einer Videokonferenz brauchen Sie einen PC/Laptop mit Kamera und Mikro. Zusammen mit dem Link zur Videokonferenz erhalten Sie eine kleine Anleitung für den Zugang zur Videokonferenz. Sie können auch nur über Telefon an der Konferenz teilnehmen. Die Teilnahme an der Videokonferenz ist kostenlos. Frauen und Männer sind willkommen.

Im Vortrag geht es um die sogenannte 24-Stunden-Betreuung von Pflege- und Betreuungsbedürftigen Menschen in deutschen Privathaushalten. Von transnationalen Agenturen oder über private Netzwerke vermittelt, kümmern sich Migrantinnen aus Osteuropa, die meisten kommen aus Polen, rund um die Uhr um pflegebedürftige ältere Menschen. Die Mehrheit von ihnen arbeitet in einer Art zirkulärer Migration, bei der sie zwischen ihrem Heimatland und ihrem Arbeitsplatz in mehrwöchigem oder mehrmonatigem Rhythmus pendeln.

Die Referentin wird diese Situation als ein Phänomen analysieren, bei dem sich spezifische Formen der Ausbeutung überschneiden, die im deutschen Geschlechter-, Migrations- und Pflegeregime angelegt sind. Die aktuelle Situation der sogenannten 24-Stunden-Pflege in Deutschland wird auch verglichen mit der Lage in Österreich und der Schweiz. Im "D-A-CH-Forschungsprojekt Gute Sorgearbeit? Transnationale Home Care Arrangements" wurde in den vergangenen drei Jahren von den Mitarbeiterinnen des Frankfurter Teams der Referentin zusammen mit dem Team von Brigitte Aulenbacher in Linz und dem Team von Karin Schwiter in Zürich vergleichend die Situation der sogenannten 24-Stunden-Pflege untersucht. Siehe: http://decent-care-work.net/  .
Zum Schluss wird die Referentin darauf eingehen, welche Maßnahmen in Hinblick auf Verbesserungen der aktuellen Situation möglich sind und welche Rolle die Gewerkschaft dabei spielen kann.

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