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Rundgang Antisemitismus in Stuttgart 1871-1933 - AUSGEBUCHT

20.09.2020, 15:00Treffpunkt vor dem Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart

Rundgang Antisemitismus in Stuttgart 1871-1933 - AUSGEBUCHT

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Rundgang
Antisemitismus in Stuttgart 1871 - 1933
 
Sonntag, 20. September 2020, 15:00 Uhr
Treffpunkt vor dem Rathaus Stuttgart, Marktplatz.

Der im Mitmachprogramm angekündigte Rundgangtermin 5.7.2020 wird verschoben auf Sonntag, 20.9.2020.
Der Rundgang dauert ca. zweieinhalb Stunden.
 
Referent: Dr. Martin Ulmer, Kulturwissenschaftler und Historiker, Tübingen, Autor des gleichnamigen Buches
Veranstalter: ver.di-Bezirk Stuttgart
Anmeldebedingungen: Ohne Gebühr. Anmeldeschluss 10.9.2020. Anmeldung an bz.stuttgart@verdi.de (im Betreff bitte "Mitmachprogramm" angeben) oder Brief an ver.di-Bezirk Stuttgart, Bildung, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart. Sie erhalten kurz nach der Anmeldung eine Zusage oder Absage.

Judenfeindschaft war bis ins 20.Jahrhundert in Stuttgart populärer als vielfach angenommen wird. Antijüdische Massenkrawalle und Übergriffe, Diskriminierungen von Juden, und antisemitisch eingefärbte Medienberichte und Agitationen prägten auch das öffentliche Leben und den Alltag in der Landeshauptstadt. Antisemitismus in allen Schattierungen war spätestens in der Weimarer Republik weitverbreitet, an den die Stuttgarter Nationalsozialisten auf dem Wege zur Macht erfolgreich anknüpfen konnten. An verschiedenen Stationen in der Innenstadt werden die Tatorte antisemitischer Gewalt und die Treffpunkte der Judenfeinde und ihrer Agitationsorgane deutlich. Außerdem wird an Stuttgarter Orten auch der Rolle der Medien sowie der Indifferenz und den Gegenkräften im Umgang mit dem Antisemitismus nachgegangen.

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