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8. März: Die Krise heißt Kapitalismus und Patriarchat. Deshalb …

Demo & Veranstaltungen
03.08.2021, 17:00Stuttgart, Rotebühlplatz

8. März: Die Krise heißt Kapitalismus und Patriarchat. Deshalb feministisch kämpfen!

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Frauenkampftag 2020 ver.di Frauenkampftag

Online-Veranstaltung
„How to Frauen*streik – wie organisiere ich meine Kolleginnen?“

18. Februar 2021, 18:00 Uhr

Welche Formen der politischen Aktivität im Betrieb gibt es? Wie können feministische und betriebliche Kämpfe verbunden werden? Und wie gelingt es, Mitstreiterinnen* im Job zu organisieren? Bei der Veranstaltung berichten Betriebsrätinnen, Beschäftigte und politisch aktive Frauen* von ihren Erfahrungen und geben Einblicke in vergangene sowie aktuelle Aktionen, erzählen von Herausforderungen und Hürden und zeigen Wege auf, wie Frauen* sich gegen betriebliche und gesellschaftliche Missstände zur Wehr setzen können. Es wird auch die Möglichkeit geben, Fragen an die Referent*innen und an uns zu stellen.

Weitere Infos und Link zur Online-Veranstaltung »

 

Nicht mit uns! Nicht bei uns! Frauen gegen Rechts!

Donnerstag, 25.02.2021, 16:00–18:15 Uhr

Veranstaltungsreihe der ver.di und IG Metall für betriebliche Interessenvertretungen, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und alle anderen Interessierten

ver.di und IG Metall wollen mit unterschiedlichen Angeboten auf diese Entwicklung aufmerksam machen und mit betrieblichen Interessenvertreterinnen, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Aktiven aus den Betrieben und interessierten Gewerkschafterinnen ein starkes Zeichen setzen gegen jede Form von Rechtspopulismus, Rassismus, rechte Aggression und rechte Gewalt.

Den Auftakt bildet unsere Veranstaltung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am 25. Februar 2021 von 16 Uhr bis 18.15 Uhr.

Weitere Infos zur Veranstaltung & Anmeldung »

 

Aufruf zur Demonstration am internationalen Frauen*kampftag
08. März 2021 | 17 Uhr | Rotebühlplatz

Wir Frauen* fangen diese Krise auf und halten die Gesellschaft am Laufen. Unsere Arbeit ist „systemrelevant“ – egal ob in typischen „Frauen*berufen“ oder zuhause.

Doch wir bekommen nichts dafür: Geringere Löhne, wenig Gesundheitsschutz, kaum Anerkennung. Immer noch hängt 80 Prozent der unbezahlten Haus- und Sorgearbeit an uns. Im Lockdown müssen wir Homeschooling, Haushalt, Kindererziehung, Pflege von Familienangehörigen und Homeoffice managen. Zusätzlich sind viele von uns auch noch patriarchaler Gewalt ausgesetzt. Häusliche Gewalt nimmt durch die Corona-Maßnahmen zu, weil wir weniger Möglichkeiten haben unser Zuhause zu verlassen und uns an Vertrauenspersonen oder Beratungsstellen zu wenden.

Das alles ist kein Zufall und wir Frauen* haben nicht einfach nur Pech gehabt. Wir leben in einem kapitalistischen System, in dem der Profit im Mittelpunkt steht und nicht die Menschen, und in einem patriarchalen System, in dem die Männer mehr Rechte, Einfluss und Macht besitzen. Wir wenden uns entschieden gegen falsche Rollenbilder, haarsträubende Vorurteile, Ausbeutung und Unterdrückung. Ständig wird erzählt wir seien schwächer, unzuverlässiger, ungebildeter. Jetzt mal ganz ehrlich: Warum sind wir Frauen* dann diejenigen, die die Krise überall auffangen und alles am Laufen halten?!

Lasst uns gemeinsam am 8. März auf die Straße gehen! Gemeinsam können wir dafür kämpfen, Patriarchat und Kapitalismus zu überwinden! Für höhere Löhne, für mehr Gesundheitsschutz, für mehr Anerkennung und für eine ausgewogene Aufteilung der Kindererziehung und Hausarbeit, für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung und gegen tagtägliche patriarchale Gewalt und Sexismus!

Am 8. März gehen seit mehr als einem Jahrhundert international Frauen* auf die Straße, um für ihre Rechte zu kämpfen! Lasst uns an dieser Tradition anknüpfen und uns gerade jetzt in Zeiten der Pandemie Gehör verschaffen! Wir stehen nicht alleine! Weltweit werden an diesem Tag Frauen* zeigen, dass wir für unsere Rechte und unsere Selbstbestimmung kämpfen!

Kurzaufruf des Aktionsbündnis 8. März Aktionsbündnis 8. März 8. März 2021 – Kurzaufruf

Online-Veranstatungen am 8. März: Internationaler Frauentag 2021
Für Gleichstellung und Entgeltgleichheit

Montag, 08. März 2021
https://www.youtube.com/channel/UC9f3GQE3sCwbf2GJjB8xrbg

Ab 10:00 Uhr Online-Vorträge, Videos und Podcasts mit Informationen, Austausch und Ermutigung
um 19:30 Live-Videokonferenz „Was wir Gewerkschafterinnen von der Landespolitik erwarten“

Veranstalterinnen: ver.di-Landesbezirksfrauenrat Baden-Württemberg, ver.di-Bezirksfrauenrat Stuttgart
Anmeldebedingungen: Das virtuelle Programm wird auf Youtube getreamt. Anmeldung, Kamera und Mikro nicht erforderlich. Nur wenn Sie dort Fragen schriftlich einbringen wollen, müssen Sie sich schon vorab bei Youtube angemeldet haben. Frauen und Männer sind willkommen.

Trotz aller Widrigkeiten werden wir den Internationalen Frauentag auch 2021 feiern, auf jeden Fall online. Seit 1911 fordern Frauen am 8. März gleiche Rechte und Gleichstellung in der Gesellschaft ein. Heute setzen wir uns ein für mehr weibliche Präsenz in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit; für gleiches Entgelt bei gleichwertiger Arbeit und für Frauenförderung, bis wir "die Hälfte" erreicht haben.

 

Online-Vortag
Pflegearbeit im Sperrmodus – Care-Migration vor und in Zeiten von Covid-19

Dienstag, 20. April 2021, 19:00-20:30 Uhr
Videokonferenz (Webex)
Anmeldung bis 16.04.21 an bildung.s@verdi.de
Veranstalter: ver.di-Bezirksfrauenrat Stuttgart


Referentin: Prof. Dr. Helma Lutz, Goethe Universität Frankfurt)

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Link zugesandt, über den Sie am angegebenen Termin an der Videokonferenz teilnehmen können. Für die Teilnahme an einer Videokonferenz brauchen Sie einen PC/Laptop mit Kamera und Mikro. Zusammen mit dem Link zur Videokonferenz erhalten Sie eine kleine Anleitung für den Zugang zur Videokonferenz. Sie können auch nur über Telefon an der Konferenz teilnehmen. Die Teilnahme an der Videokonferenz ist kostenlos. Frauen und Männer sind willkommen.

Im Vortrag geht es um die sogenannte 24-Stunden-Betreuung von Pflege- und Betreuungsbedürftigen Menschen in deutschen Privathaushalten. Von transnationalen Agenturen oder über private Netzwerke vermittelt, kümmern sich Migrantinnen aus Osteuropa, die meisten kommen aus Polen, rund um die Uhr um pflegebedürftige ältere Menschen. Die Mehrheit von ihnen arbeitet in einer Art zirkulärer Migration, bei der sie zwischen ihrem Heimatland und ihrem Arbeitsplatz in mehrwöchigem oder mehrmonatigem Rhythmus pendeln.

Die Referentin wird diese Situation als ein Phänomen analysieren, bei dem sich spezifische Formen der Ausbeutung überschneiden, die im deutschen Geschlechter-, Migrations- und Pflegeregime angelegt sind. Die aktuelle Situation der sogenannten 24-Stunden-Pflege in Deutschland wird auch verglichen mit der Lage in Österreich und der Schweiz. Im "D-A-CH-Forschungsprojekt Gute Sorgearbeit? Transnationale Home Care Arrangements" wurde in den vergangenen drei Jahren von den Mitarbeiterinnen des Frankfurter Teams der Referentin zusammen mit dem Team von Brigitte Aulenbacher in Linz und dem Team von Karin Schwiter in Zürich vergleichend die Situation der sogenannten 24-Stunden-Pflege untersucht. Siehe: http://decent-care-work.net/  .
Zum Schluss wird die Referentin darauf eingehen, welche Maßnahmen in Hinblick auf Verbesserungen der aktuellen Situation möglich sind und welche Rolle die Gewerkschaft dabei spielen kann.

 

Weitere Informationen

Homepage des Aktionsbündnis 8. März:
https://aktionfrauen.wordpress.com/

 

Veranstaltungsort auf Google Maps anschauen.