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Die Suffragetten?? im deutschsprachigen Raum

Ausstellung und Vernissage
05.11.2019, 17:30Gewerkschaftshaus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart

Die Suffragetten?? im deutschsprachigen Raum

100 Jahre Frauenwahlrecht
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Ausstellung und Vernissage
Die Suffragetten?? im deutschsprachigen Raum
100 Jahre Frauenwahlrecht

Vernissage am Dienstag, 05. November 2019, 17:30 Uhr
Gewerkschaftshaus Stuttgart, Foyer
Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart
 
Die Ausstellung des FORUMS KÜNSTLERINNEN e.V. ist vom 5.11.19 bis 5.12.19 im Gewerkschaftshaus Stuttgart zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis freitags 8:00 Uhr bis 20:00

Vernissage am 5.11.: Begrüßung - Christina Rendler, DGB-Stadtverband Stuttgart, und Susanne Stabenow, ver.di-Bezirksfrauenrat Stuttgart. Führung durch die Ausstellung - MAMU und Claudia Schmidt. Performance "Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht" - Rosa Treß. Mit Sektempfang.
Veranstalter: ver.di-Bezirksfrauenrat Stuttgart, DGB-Stadtverband Stuttgart
Anmeldebedingungen: Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Der Name „Suffragetten“ wird abgeleitet von Englisch: suffrage; Französisch: le suffrage, was Stimmrecht bedeutet. Es bleibt umstritten, ob auch die deutschen und österreichischen Frauen, die für dasselbe Recht kämpften, „Suffragetten“ genannt werden dürfen, oder aber nur die Engländerinnen, die den Kampf begannen und aufs Äusserste gingen. Deshalb ist der Begriff „Suffragetten“ hier mit Fragezeichen versehen. In Deutschland erhielten Frauen 1918 den Zugang zur Wahl, in Österreich 1919. In England aber wurde 1918 nur einem Teil der Frauen das Wahlrecht gewährt. Gerade die englischen Frauen waren bereit gewesen, alles dafür einzusetzen, ihr Ansehen, ihr Familienleben, ihre Gesundheit, sogar ihr Leben. Diese radikal handelnden englischen Suffragetten bildeten die Avantgarde. Ihre Aktionen waren legendär.

Die deutschen und auch einige österreichischen Frauen waren nicht so tollkühn und griffen nicht zu den drastischsten Mitteln. Aber couragiert waren sie auch. Und klug: Sie setzten für ihr Ziel das Mittel der Sprache ein, in Rede und Schrift. Vor allem kämpften sie mit der Feder. Sie waren Schriftstellerinnen, Journalistinnen, Lehrerinnen, Politikerinnen, Juristinnen. Sie schrieben Romane, Bühnenstücke, Gedichte, Essays, Reden, eigene Zeitungen. Sie schrieben Geschichte. Einige Kunstwerke zitieren aus ihrer Literatur. Diese 12 Mitglieder des FORUM KÜNSTLERINNEN e. V. ehren sie: Eva Fuß, Barbara Ihme, Christa Klebor, Karla Kreh, MAMU, Renate Quast, Sabine Rempp, Elsa Scherzer, Claudia Schmidt, Marina Schulze, Marie Stern, Rosa Treß. 
Zu den Sponsoren dieser Wanderausstellung zählt die Stiftung Kulturelle Erneuerung.

 

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